Das Thema, das viele Eltern zurzeit beunruhigt, ist Mobbing von Kindern im Internet. Erst jüngst wurde ein Fall bekannt, in dem sich ein Junge das Leben nahm, weil er im Internet Opfer von Beschimpfungen und Beleidigungen wurde. Soziale Netzwerke sind der Tatort und die Eltern können meist nichts dagegen tun, weil sie nicht mitbekommen, was ihre Kinder so alles im Internet treiben. Die Accounts von ihren Kindern stehen ihnen nicht offen und so können sie lediglich als Freund in dem sozialen Netzwerk überprüfen, was sich im Profil ihres Kindes tut.
Das Problem ist, dass die Kinder ihre Eltern oftmals gar nicht als Freunde akzeptieren und selbst wenn, hat man als Mutter und Vater nur eingeschränkte Einsicht der Tätigkeiten ihrer Kinder beispielsweise bei Facebook. Private Nachrichten etwa können sie nicht lesen und so wissen sie nicht, ob ihr Kind eventuell böse Nachrichten von Mitschülern bekommt. Aber genau die können fatal werden und das Kind psychisch sehr belasten.
Mehr Sicherheit für das Kind
Eine neue Software ermöglicht nun Eltern, Facebook-Aktivitäten ihrer Kinder zu überprüfen. Und zwar nicht im Sinne von spionieren, sondern einer Kontrolle zur Sicherheit des Kindes. Dadurch, dass die Eltern nicht alle Fotos, Nachrichten und Kommentare ihres Kindes lesen können, bleibt auch die Privatsphäre geschützt. Die Software ZoneAlarm SocialGuard informiert die Eltern, wenn ihr Kind Opfer von Mobbing wird, bei sexueller Belästigung oder, wenn das Kind Gespräche über Drogen und Gewalt führt. Das alles ist möglich, ohne dass die Eltern Freunde des Kindes im sozialen Netzwerk sind. So sind also beide Seiten zufrieden: Die Eltern haben die Gewissheit, dass ihre Kinder sicher im sozialen Setzwerk surfen und die Kinder fühlen sich nicht ausspioniert.