Schwanger werden: Zervixschleim – Richtig deuten

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10/11/2010

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Schwanger werdenAlle Frauen haben ihn, doch die wenigsten wissen wie er heißt oder wozu er gut ist. Zervixschleim ist der Ausfluss, den alle Frauen (fast) täglich haben. Er dient der Reinigungsfunktion und hält Bakterien davon ab, sich zu vermehren oder zu wachsen. Doch der Zervixschleim ist noch viel mehr, als nur ein Reinigungsinstrument. Wer seinen Ausfluss beobachtet, kann anhand dessen bestimmen wann der Eisprung stattfindet oder sich die fruchtbaren Tage befinden. Wir haben eine kleine Übersicht für euch zusammengestellt, die euch dabei hilft, das Sekret richtig zu deuten. Vielleicht hilft es bei der Kinderplanung und führt zur gewünschten Schwangerschaft. Die Uni Düsseldorf hat diesbezüglich eine Forschunsprojekt namens “natürliche Familienplanung“.

Zervixschleim kurz nach der Periode:
Oft hat man kurz nach der letzten Periode ein „nasses“ Gefühl, es entsteht aber noch kein Ausfluss. Es kann vereinzelt jedoch auch jetzt schon zur Produktion von cremigem Zervixschleim kommen.

Zervixschleim richtig deutenZervixschleim an den fruchtbaren Tage und dem Eisprung: an den fruchtbaren Tagen verändert sich der Zervixschleim und das Gefühl ist glitschig und der Ausfluss spinnbar zwischen den Fingern. Die fruchtbaren Tage dauern in der Regel zwischen 4-7 Tagen. Bei einigen Frauen bleibt der Ausfluss cremig und wird nicht spinnbar. Sollte dies der Fall sein, müsste sich die Menge deutlich erhöhen. Kurz nach dem Eisprung geht der Ausfluss zurück. Einige haben überhaupt keinen Ausfluss mehr, andere nur ganz schwach.

Zervixschleim nach dem Eisprung, vor der fälligen Periode: Ein paar Tage nach dem Eisprung sollte eine komplette Austrocknung stattfinden. Nach ca. einer Woche (zur Einnistungszeit) kann es wieder zu etwas cremigen Ausfluss kommen. Bis zur nächsten fälligen Periode sollte es jetzt eher trocken werden. Ist man schwanger, bleibt es bis zur fälligen Periode eher trocken. Kündigt sich doch die Periode an, kommt es ein paar Tage vor Fälligkeit wieder zur wässrigen Ausfluss. Ist dies der Fall, hat es meist nicht geklappt mit der Schwangerschaft.
Bildquelle: © drubig-photo – Fotolia.com

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