Schwangerschaftsdiabetes – Symptome, Risiken und Behandlung

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03/08/2011

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Schwangerschaftsdiabetes

 

Dass starkes Übergewicht weltweit ein immer häufiger auftretendes Problem ist, das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Gerade die Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten daher frühzeitig auf eine gesunde Ernährung und gegebenenfalls auf einen Gewichtsverlust achten, denn bei übergewichtigen Schwangeren ergeben sich verschiedene Risiken für das ungeborene Kind. So ist ab einem BMI von 27 die Gefahr sehr hoch, an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken. Das Tückische dabei: Die werdenden Mütter bemerken die Erkrankung oft nicht, da als Symptome lediglich ein häufiges Durstgefühl und eine eventuell erhöhte Gewichtszunahme auftreten, die viele Frauen dann auf die Schwangerschaft an sich schieben. Jedoch können auch erhöhter Blutdruck und Entzündungen der Nieren und Harnwege auftreten, die ein Alarmsignale für eine eventuell bestehende Schwangerschaftsdiabetes sein können. Es wird allen schwangeren Frauen empfohlen, nach der 24. SSW einen Zuckerbelastungstest vom Arzt durchführen zu lassen.

Wen trifft die Schwangerschaftsdiabetes?

Theoretisch kann die Erkrankung bei allen schwangeren Frauen auftreten. Eindeutige Risikofaktoren sind jedoch starkes Übergewicht, erbliche Vorbelastung durch Diabetes, eine gestörte Glukosetoleranz vor der Schwangerschaft oder auch mehr als drei Fehlgeburten vor der aktuellen Schwangerschaft, von denen die Ursache nicht festgestellt werden konnte. Wer eine Schwangerschaft plant, sollte also die erbliche Vorbelastung überprüfen und sich frühzeitig auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung einstellen. Während der Schwangerschaft muss dieses Verhalten natürlich beibehalten werden. Das Fruchtwasser und das Wachstum des Ungeborenen sollten regelmäßig überprüft werden, denn sie können Aufschluss über eine mögliche Erkrankung geben. Die Schwangerschaftsdiabetes verläuft nicht selten unbemerkt und verschwindet nach der Geburt auch wieder, jedoch erkranken 4% der Betroffenen zu einem späteren Zeitpunkt an Diabetes 2.

Gefahren für das Kind

Leidet die werdende Mutter unter Schwangerschaftsdiabetes, so kann das Kind gegebenenfalls unter einer Mangelversorgung leiden, da die Plazenta sich nicht mehr richtig entwickeln kann. Durch die Überzuckerung der Mutter kann es jedoch auch dazu kommen, dass die Organe des Kindes sehr schnell sehr groß werden, aber nicht voll leistungsfähig sind. Nach der Geburt kann es zu einer Unterzuckerung des Kindes kommen. Für das Kind steigt zudem das Risiko stark an, im Laufe seines Lebens an Bluthochdruck, Übergewicht und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu leiden.

Vorbeugung und Behandlung

Einer Schwangerschaftsdiabetes kann mit ausgewogener Ernährung und häufiger Bewegung vorgebeugt werden. Tritt die Schwangerschaftsdiabetes dennoch auf, so ist das auch in der Regel die erste Therapiemaßnahme, die verordnet wird. Verändern sich durch die Ernährungsumstellung und den Sport die Blutzuckerwerte nicht, wird eine Insulintherapie angeordnet.

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