Steißlage – Kann das Kind sich noch drehen?

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27/08/2011

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Wenn das Kind gegen Ende der Schwangerschaft nicht in der richtigen Lage – also mit dem Kopf nach unten – liegt, dann beginnen sich die meisten Mütter zu sorgen. Eine solche Steißlage kommt nur in etwa 5 % der Fälle unmittelbar vor der Geburt vor, das Kind wird dann in der Regel per Kaiserschnitt entbunden. Ursache für diese Lage sind in vielen Fällen seelische und körperliche Belastungen, die den natürlichen Verlauf der Schwangerschaft behindern. Doch etwa ab der 32. Woche kann die werdende Mama schon damit beginnen, verschiedene Übungen zu machen, um das Kind in die richtige Lage zu „leiten“. Viele dieser Methoden funktionieren tatsächlich und einer natürlichen Geburt steht nichts mehr im Wege. In den meisten Fällen dreht das Kind sich zwar von selbst bis zur Entbindung mit dem Kopf Richtung Schambein, doch die sanfte Nachhilfe kann in keinem Fall schaden.

Verschiedene Methoden

Viele Hebammen und Frauen schwören darauf, in ruhiger Umgebung innerlich mit dem Kind zu kommunizieren. Dabei können die Hände auf den Bauch gelegt werden und in Gedanken spricht man dann mit seinem Kind, teilt ihm seine Vorfreude und auch seine Wünsche mit. So kann es zum Beispiel gebeten werden, sich aus der Steißlage heraus zu drehen. Die Hebamme leitet solche Gedankenreisen gerne an.

Zudem ist es möglich, das Kind mit verschiedenen Hilfsmittel dazu zu bewegen, sich zu drehen. Zum einen können die Hände auf den Bauch gelegt werden, das Kind schmiegt sich dann oft von innen in sie hinein, nach und nach (über mehrere Tage und Wochen hinweg), können die Hände dann so positioniert werden, dass das Kind mit dem Kopf nach unten rückt. Auch eine Klangkugel oder eine Taschenlampe, mit denen die Mama sich über den Bauch reibt, kann das Kind dazu bewegen, dem Klang oder dem Licht zu folgen und sich in die optimale Lage zu begeben.

Zudem gibt es verschiedene Methoden der Akupunktur und Akupressur, die jedoch viele schwangere Frauen nicht vertragen.

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