Blähungen kommen in den ersten drei Monaten sehr häufig vor. Spekulationen dafür gibt es einige. Viele sind der Meinung, dass es an der Reizüberflutung liegt, am allgemeinem Stress oder einfach am Verdauungssystem. In Wahrheit sind es wohl alle Faktoren, die hier zusammen spielen. Das Kind muss sich an das Leben auf Erden erst einmal gewöhnen. Kein Wunder, dass der kleine Körper dabei verrückt spielt. Wenn Erwachsene in ein fremdes Land fahren, leiden Sie auch oft an Schmerzen im Magen- und Darmbereich. Warum sollte es bei einem Baby anders sein? Die Aufregung, die Nervosität und die neuen Umstände bringen alles aus dem Gleichgewicht.
Nähe und Geborgenheit sind in dieser Zeit sehr wichtig. Auch sollte man das Baby regelmäßig streicheln und den Bauch massieren. Manche Kinder lassen sich dadurch beruhigen, in dem man sie in ein Tragetuch setzt. Der Herzschlag der Mutter ist spürbar und die Schmerzen schwinden wie von selbst.
Manchmal liegt die Ursache auch an Kuhmilchprodukten. Ein Selbstversuch ist es auf jeden Fall wert. Einfach 2 Wochen lange keine Milchprodukte dieser Art trinken oder essen. Innerhalb kurzer Zeit wird man rausfinden, ob es wirklich daran liegt.
Um Blähungen zu vermeiden, sollte man immer dafür sorgen, dass das Baby nach dem Stillen aufstößt. Lässt man diesen Schritt aus, sammelt sich Luft im kleinen Bäuchlein und diese sorgt wieder für unerträgliche Schmerzen.