Während der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter unerwünschten Nebenwirkungen. Diese können von morgendlicher Übelkeit, über Ziehen in den Brüsten bis zu unangenehmen Hungerattacken gehen. Jede Frau weiß, dass diese Nebenerscheinungen normal sind und bewertet sie deshalb nicht über. Wenn aber noch nach der Schwangerschaft Probleme auftreten, dann kommt man schon etwas ins Grübeln. Dabei ist es gar nicht ungewöhnlich, dass Frauen nach der Schwangerschaft beispielsweise depressiv werden.
Wann spricht man von einer postnatalen Depression?
Das Merkmal einer postnatalen Depression ist, dass eine Mutter sich nach ihrer Geburt nicht auf ihr Kind freuen kann, sondern sich nur mehr erschöpft fühlt. Das Problem dabei ist, dass viele Ärzte diese Art von Depression nicht erkennen. Die Mütter schämen sich, zuzugeben, dass sie sich nicht über ihr Baby freuen können und auch Freunde oder Verwandte sagen, dass es ganz normal ist, wenn man nach der Geburt erschöpft ausgelaugt ist. Wenn man nur einige Tage nach der Geburt verstimmt ist, dann geht dieser Baby-Blues oft schnell wieder vorbei. Bei einer postnatalen Depression muss meist professionelle Hilfe herangezogen werden. Dabei ist auch die Unterstützung des Partners sehr wichtig, der der Mutter bei der Überwindung dieser Krankheit helfen kann.
Zu hohe Erwartungen
Meist ist es einfach so, dass die Mütter zu hohe Erwartungen an sich selbst haben. Sie können dem Bild, das beispielsweise auch die Medien von frisch gebackenen Müttern vermitteln, einfach nicht gerecht werden. Auch Freunde und Bekannte üben möglicherweise Druck von außen aus. Die Mütter fühlen sich einfach dann überfordert.
Foto: frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_618.. // hypnose-basel.com/…/einsamtkeit.htm