Wie viel Spielzeug braucht ein Kind?

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17/09/2011

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Wie viel Spielzeug braucht ein Kind?Sieht man in die deutschen Kinderzimmer, ergibt sich oftmals das gleiche Bild: Schränke, Regale und Kisten quellen vor Spielsachen über. Bücher, Puzzle oder Legosteine liegen auf dem Boden – manchmal ist sogar kein Durchkommen mehr. Besonders wenn mehrere Kinder im Haushalt leben, ist es schwierig, den Überblick im Spielzeugchaos zu behalten. Vom Babyalter an bekommen Kinder von allen Seiten Geschenke. Ob Oma, Opa, Onkel, Tante, Freunde oder die Eltern selbst – jeder möchte dem Kleinen eine Freude machen. Dabei sollte man aber bedenken: Spielsachen sind wichtig, sie sollten sich jedoch in Maßen halten – denn sonst können sie die Kinder auch überfordern. Ein gutes Beispiel dafür ist Weihnachten, wenn die Mädchen und Jungen oftmals gar nicht wissen, mit welchem Geschenk sie zuerst spielen sollen. Gerade die ganz Kleinen können damit nur schwer umgehen. Es gibt zwar keine Vorgabe, wie viel Spielzeug ein Kind haben sollte, aber es sollte nicht jeder Geschenke Wunsch direkt erfüllt werden.

Qualität statt Quantität

Beim Spielzeugkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Artikel altersgerecht und bestenfalls entwicklungsfördernd sind. Zudem ist die Qualität entscheidend – am besten kauft man nur geprüfte Produkte. Hierbei ist neben den Bezeichnungen „TÜV“, „LGA“ (Landesgewerbeanstalt) und „GS“ (geprüfte Sicherheit), die Auszeichnung „Spiel gut“ ein sicheres Merkmal von Qualitätsware. Während das „TÜV“- und das „LGA“- Zeichen darauf hinweist, dass das Spielzeug auf Schadstofffreiheit geprüft ist, verspricht die „GS“- Kennzeichnung, dass die Ware auf materielle Sicherheit getestet wurde. Der Hinweis „Spiel gut“ deutet darauf hin, dass es sich um ein pädagogisch wertvolles Spielzeug handelt. Die Organisation ist eine auf Spielzeug und Spiele spezialisierte gemeinnützige Verbraucherberatung. Häufig sind diese Waren ein wenig teurer in der Anschaffung, dafür hat man aber die Gewissheit, seinem Kind wirklich etwas Gutes zu tun und gesundheitsschädliche Stoffe zu meiden. Qualitätsprodukte haben in der Regel auch eine längere Haltbarkeit als Billigwaren. So wird der Spielspaß länger anhalten und der höhere Preis rentiert sich schnell.

Kindergärten verzichten auf Spielzeug

Mittlerweile wird in einigen Kindergärten einmal im Jahr für einige Wochen das Spielzeug weggeräumt. Es stehen für diese Zeit nur wenige ausgewählte Spiele zur Verfügung, ansonsten lediglich Pappkartons sowie gesammelte Dinge aus der Natur. Kinder sollen in dieser Zeit lernen, ihre Kreativität zu entfalten und sich untereinander mehr zu beschäftigen.

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